Sonntag, 30. Mai 2010

Warum machen wir mit beim Mitmach-Web?

Es gibt zahlreiche Gründe, warum sich so viele Menschen nicht nur mit dem Web 2.0 beschäftigen, sondern sich dafür begeistern. Die verblüffenden neuen Möglichkeiten der Echtzeit-Zusammenarbeit über alle geografischen Grenzen hinweg, die Bewältigung grosser Informationsmengen mit Hilfe eines guten RSS-Readers, die neuartigen Optionen, Bürgerinnen und Bürger an Politik und Regieren zu beteiligen - das sind nur einige ganz wenige von nahezu unzähligen Aspekten, die einem dabei einfallen können. Den für mich persönlich faszinierendsten Aspekt bildet aber die Tatsache, in welch geradezu unglaublichen Umfang Menschen von diesen neuen Möglichkeiten Gebrauch machen und damit kostenlos, in ihrer Freizeit und ohne zentrale Anleitung qualitativ sensationelle Ergebnisse produzieren. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia stellt hier nur eines von vielen Beispielen dar.
Was sind die Gründe dafür?; was motiviert diese Menschen und befähigt sie, derartige Leistungen zu erzielen? - diese Frage drängt sich damit geradezu auf, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Beschäftigung damit außerordentlich bedeutsame Hinweise für viele Bereiche, wie die Organisation von Unternehmen, von Politik oder - besonders wichtig - für das Schul- und Ausbildungswesen liefern kann.
Das nachfolgend eingebettete, rund 11 Minuten lange Video, auf das ich über ein Blog-Postings aufmerksam wurde, gibt Antworten dazu auf wissenschaftlicher Grundlage und in ungewöhnlicher Form, nämlich der eines Comics. Es stellt für mich einen der besten Beiträge zu diesem Thema dar, den ich seit langem gelesen oder gesehen habe. Ich kann Ihnen nur nachdrücklich empfehlen, sich die 11 Minuten Zeit für den Film zu nehmen. Es lohnt sich!

 

Sonntag, 17. Januar 2010

Pressemitteilungen zu Google und China

Unter www.ecolot.de findet man die verschiedensten Kommentare aus der Weltpresse zu Googles Rückzugsankündigungen aus China. Einiges sehr interessante auch zu Gründen und Spekulationen in China.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Don’t be evil! Google droht, China den Rücken zu kehren

Es dürfte selten vorkommen, dass ein Blog-Posting gleichsam wie eine Bombe einschlägt und so unzählige Beiträge und Kommentare in den traditionellen Medien sowie insbesondere in der Blogosphäre und bei Twitter hervorruft, wie der gestern im offiziellen Google Blog publizierte Artikel “A new approach to China”. Worum geht es?

Google berichtet über eine von China ausgehende Hacker-Attacke, die zum Ziel hatte, Google, aber auch rund zwanzig andere große, in ganz unterschiedlichen Bereichen tätige Unternehmen auszuspionieren. Das primäre Anliegen scheint aber gewesen zu sein – so Google – , Einblick in die Gmail-Accounts von chinesischen Menschenrechts-Aktivisten zu bekommen (mehr Einzelheiten dazu im Google Blog-Posting). Und dann kommt die Schlussfolgerung, die daraus gezogen wird und so viel Wirbel verursacht hat:

“We launched Google.cn in January 2006 in the belief that the benefits of increased access to information for people in China and a more open Internet outweighed our discomfort in agreeing to censor some results. At the time we made clear that "we will carefully monitor conditions in China, including new laws and other restrictions on our services. If we determine that we are unable to achieve the objectives outlined we will not hesitate to reconsider our approach to China."
These attacks and the surveillance they have uncovered--combined with the attempts over the past year to further limit free speech on the web--have led us to conclude that we should review the feasibility of our business operations in China. We have decided we are no longer willing to continue censoring our results on Google.cn, and so over the next few weeks we will be discussing with the Chinese government the basis on which we could operate an unfiltered search engine within the law, if at all. We recognize that this may well mean having to shut down Google.cn, and potentially our offices in China.”

Das ist für ein profitorientiertes Unternehmen mehr als starker Tobak und lässt natürlich die Spekulationen über Hintergründe, Motive und Folgen ins Kraut schießen. Deswegen habe ich Ihnen nachstehend einige Quellen zusammengestellt, die nach meiner persönlichen Einschätzung geeignet sind, mit seriösen und informierten Analysen etwas Licht ins Dunkel zu bringen:

  • Danny Sullivan: Google Just Says No to China. Ending Censorship, Due to Gmail Attack
    Ein längerer Beitrag mit zahlreichen Links und einer wie ich finde recht plausiblen Erklärung bezüglich der Motive.
  • Ben Parr: The Global Implications of Google’s Stand Against Chinese Censorship
    Diskutiert die Bedeutung der Entscheidung für China und die globale Debatte über Zensur im Web.
  • Greg Sterling: Google’s China Gambit: Day Two Reaction
    Trägt Reaktionen und Kommentare zusammen.

Und hier noch als Zitat eine Twitter-Nachricht von vor vier Stunden:

“I never thought I would see the day when a corporation would stand up to a totalitarian nation before a government would.”

Viel Stoff zum Diskutieren. Was meinen Sie?

Freitag, 8. Januar 2010

Was Web 2.0 und soziale Medien verändert haben – ein Beitrag des Mashable-Blogs

Das abgelaufene Jahrzehnt hat seinen Niederschlag unter anderem in unzähligen Beiträgen gefunden, die dazu eine Bilanz gezogen haben. Das gilt natürlich auch und nicht zuletzt für die sich aus der Existenz und ständigen Weiterentwicklung des Web 2.0 ergebenden Veränderungen, die in ihrer Gesamtheit einer Revolution gleichkommen. Eine kleine Auswahl davon, die unter anderem auf die Bereiche Bildung, soziale Beziehungen, Wissen, Politik und Ökonomie eingeht, beschreibt Mike Laurie in seinem sehr informativen, zur Diskussion anregenden Beitrag “How Social Media Has Changed Us”, den ich Ihnen zur Lektüre sehr ans Herz legen möchte.

Samstag, 2. Januar 2010

Immer mehr Blogger Ziel von Zensur, Verhaftungen und Angriffen

Mit der quantitativen Zunahme und der zunehmenden Bedeutung von Citizen Journalism, das heißt Bürgerinnen und Bürgern, die, wie jetzt wieder im Iran, über Geschehnisse aus ihrem direkten Umfeld berichten und uns mit Hilfe von Video-, Foto- oder Textdokumenten über Ereignisse informieren, über die die traditionellen Medien aufgrund von Zensur nicht informieren können, oder ihre kritischen Stimmen gegenüber Missständen und Ungerechtigkeiten erheben, geraten diese Bürger-Journalisten auch immer mehr ins Visier der Obrigkeit. Das lässt sich einem Bericht von “Reportern ohne Grenzen” entnehmen, der vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde, und der die Situation in 2009 bilanziert.

Danach ist die Zahl der Verhaftungen von Bloggern im Vergleich zum Vorjahr um 155% angestiegen, 35 % mehr waren körperlichen Angriffen ausgesetzt und einer kam im Gefängnis um. Die Zahl der Länder, die Online-Inhalte zensieren, stieg um 62%. Der Bericht liest sich, natürlich auch was die Situation der Journalisten aus den traditionellen Medien angeht, deren Anzahl naturgemäß noch weit größer ist, wie ein Horrorroman. Dennoch möchte ich ihn Ihnen zur Lektüre empfehlen, denn es handelt sich eben nicht um einen Roman, sondern um die mehr als traurige Realität.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Our Google Government

… so lautet der Titel eines aktuellen Blog-Beitrags, der sich inhaltlich auch auf mein letztes Posting auf dem Agora-Wissen-Blog zur Entscheidung von Los Angeles für Google Apps bezieht. Die Autorin nimmt dabei eine Werbeanzeige von Google mit dem Text

“Over 60% of U.S. state governments have gone Google”

zum Ausgangspunkt, um ausführlicher die grundsätzlichen Probleme, die sich mit dem Hosting von Regierungsdaten durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen verbinden, zu reflektieren. Ich will den etwas längeren Artikel hier nicht wiedergeben, sondern Sie vielmehr ermuntern, sich den Originaltext selbst einmal anzusehen und anschließend Ihre Meinung zu den dort vorgebrachten Argumenten hier in einem Kommentar mit den anderen Leserinnen und Lesern zu teilen.

Da es sich um einen grundlegenden Aspekt von Regieren 2.0 handelt, würde ich mich über eine lebhafte Diskussion an dieser Stelle freuen.

Montag, 21. Dezember 2009

Twitter als wichtiger Informationsdienst

Dass muss ich Euch doch schnell mitteilen: Im Pressetext könnt Ihr die neuesten Überlegungen zur Auswertung und Nutzung von Twittermitteilungen bei Erdbeben nachlesen: Twitter wird Analyse-Tool für Erdbeben

Noch ein Beispiel, wie so 'beiläufig' und mehr oder weniger unbeachtet von der Erwachsenenwelt ein Bereich des Web 2.0 entstand und nun gar Eingang findet und wohl auch Einfluss gewinnt im wissenschaftlichen Bereich.

Allen ruhige und erholsame Weihnachtstage und -ferien.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Helft uns festzustellen, ob wir erfolgreich sind

Eine zugegebenermaßen wenig spektakuläre Aufforderung, diese Überschrift. Wenn ich Ihnen allerdings sage, dass es sich dabei um eine Aufforderung der amerikanischen Regierung an ihre Bürger handelt, mag das vielleicht etwas anders aussehen. Dann ist das nicht nur ungewöhnlich, sondern in der Tat spektakulär! Interessiert? Dann lassen Sie mich Ihnen kurz erklären, worum es geht.

Wie Sie sich vielleicht erinnern werden, hatte ich in meinem letzten Blogposting etwas ausführlicher die Open Government Richtlinie vom 08. Dezember 2009 erläutert und in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass diese weitreichende Verpflichtungen für die Administration in allen Bereichen enthält, um möglichst schnell transparentes Regieren, eine weitreichende Partizipation der Bürger sowie eine verbesserte Kooperation zwischen staatlichen Stellen sowie staatlichen Stellen und Zivilgesellschaft zu ermöglichen. Dass die Umsetzung derartiger Vorgaben auch überprüft werden muss, versteht sich von selbst. Nur, wie macht man das am Besten?

Die allermeisten demokratischen Regierungen dieser Welt hätten sich wohl dafür entschieden, ein Expertengremium, eine Sachverständigenkommission oder etwas ähnliches mit der Klärung dieser Frage zu betrauen. Die Obama-Administration dagegen fragt in diesem Posting des Office of Science & Technology Policy Blogs ihre Bürgerinnen und Bürger. Man darf gespannt sein, was dabei heraus kommt. Ich werde Sie an dieser Stelle in den nächsten Wochen darüber informieren.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Die Open Government Richtlinie der Obama-Administration vom 08. Dezember 2009

Am ersten Tag nach seinem Amtsantritt hat Präsident Barack Obama ein an die Spitzen seiner Administration gerichtetes Memorandum mit dem Titel „Transparenz und offenes Regieren“ veröffentlicht, in dem er drei zentrale Zielsetzungen für seine Vorstellungen von Government 2.0 formulierte.

  • Transparentes Regieren. Durch umfassende Information über die Aktivitäten der Regierung – so der dahinter stehende Gedanke – sollte deren Verantwortlichkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern so weit wie möglich ausgebaut werden.
  • Weitreichende Partizipation der Bürger, um deren Ideen und Erfahrungen in die Regierungsarbeit einfließen lassen zu können und diese damit grundlegend zu verbessern.
  • Intensive Kooperation zwischen staatlichen Stellen – auch über die verschiedenen Ebenen des Systems hinweg – untereinander sowie zwischen staatlichen Stellen und der Zivilgesellschaft im weitesten Sinne, Verbänden, NGOs, der Wirtschaft etc., um damit die Effektivität des Regierens zu erhöhen.

Diese außerordentlich ambitiösen Zielsetzungen wurden im Verlauf eines in dieser Form einmaligen Entscheidungsprozesses, an dem die Bürger über Web 2.0-Tools vom ersten Brainstorming, über die Diskussion und Bewertung verschiedener Ideen bis hin zur Ausarbeitung von konkreten Vorschlägen intensiv und direkt beteiligt waren (eine ausführliche Beschreibung dieses Prozesses finden Sie in meiner Präsentation “Government 2.0. Das Beispiel der Obama-Administration”, die Sie von Scribd herunterladen können) in eine Richtlinie gegossen, die am 08.12.2009 in endgültiger Form veröffentlicht wurde.

Das elf Seiten umfassende Dokument besteht aus zwei Teilen: Der eigentlichen Richtlinie (6 Seiten) sowie einem Anhang mit Erläuterungen zur Umsetzung für die Administration. Das Memorandum weist die Administration an, folgende vier Maßnahmen, oder besser Maßnahmenkataloge umzusetzen, um die o.g. drei zentralen Zielsetzungen umzusetzen und verbindet diese Anweisung mit rigiden zeitlichen Vorgaben.

  1. Regierungsinformationen online verfügbar machen.
  2. Die Qualität dieser Regierungsinformationen grundlegend zu verbessern.
  3. Eine Kultur des offenen Regierens im o.g. Sinne zu schaffen und zu institutionalisieren.
  4. Einen Rahmen – im weitesten Sinne – zu schaffen, der offenes Regieren ermöglicht, unterstützt und befördert.

Was zunächst sehr abstrakt aussieht, erweist sich bei einem näheren Blick in das Memorandum als außerordentlich konkret, weil jeweils zu jedem Punkt angegeben wird, was genau bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (und hier ist die Rede von 45, 60 bzw. bei Punkt 4 120 Tagen!!) vorliegen muss. Und der Umsetzungsprozess hat bereits jetzt, wenige Tage später, auf breiter Front begonnen. Sehen Sie sich dazu einmal diese Übersicht an.

Auch die Implementationsphase ist übrigens durch intensive Bürgerbeteiligung charakterisiert. So stand beispielsweise Aneesh Chopra, der Chief Technology Officer der Regierung, im Rahmen eines Live Chats für Fragen zur Verfügung. Auch hier kann ich die Lektüre einer komprimierten Zusammenfassung nur empfehlen.

Für mich ein gelungenes und überzeugendes Beispiel dafür, dass Web 2.0-gestützte Bürgerbeteiligung möglich ist und die inhaltlichen Ergebnisse von Entscheidungsprozessen verbessern kann. Da kann man Vivek Kundra, dem Chief Information Officer der Regierung, nur zustimmen, wenn er sagt:

"We've got to recognize that we can't treat the American people as subjects, but as a co-creator of ideas”

Da scheint die Politik endlich so weit zu sein, wie es die Ökonomie und einzelne Unternehmen – wunderbar beschrieben in dem Buch Wikinomics – schon längst sind. Es geht nicht einfach nur darum, Bürgerinnen und Bürger ein bißchen mitreden zu lassen, um Ihnen das Gefühl zu geben, eingebunden zu sein. Politik ist vielmehr - wie in dem Zitat von Vivek Kundra so schön zum Ausdruck kommt - auf sie angewiesen, weil sie angesichts der zunehmend komplexen Gesellschaften und Problemlagen des 21. Jahrhunderts ihre Ideen, ihren Sachverstand und ihr Engagement braucht, um ihre Steuerungsaufgaben noch sinnvoll wahrnehmen zu können.

Freitag, 11. Dezember 2009

Google’s Living Stories – Nachrichten einmal anders

Ich hatte ja in einem früheren Posting angekündigt, an dieser Stelle immer wieder einmal über die Veränderung der Medien durch Web 2.0 zu berichten. Heute soll es allerdings nicht um Citizen Journalism oder ähnliches gehen, sondern um einen Versuch Google’s, hochklassigen professionellen Journalismus mit den neuen technischen Möglichkeiten des Web 2.0 zu verbinden. Die Rede ist von Living Stories, einem Projekt, das Google in Kooperation mit der New York Times und der Washington Post vor wenigen Tagen gestartet hat.

Dabei geht es, kurz gesagt, darum, Ihnen hochwertige Inhalte in größeren thematischen Kontexten zu präsentieren und auf diese Weise Zusammenhänge und Hintergründe besser erkennen zu lassen – wie wir alle wissen ein zentrales Ziel politischer Bildung. Sehen Sie sich als aktuelle Beispiele dafür doch einmal die Living Stories zum “The War in Afghanistan” oder “The Politics of Global Warming” an. Präsentiert wird das Ganze im Rahmen einer hochinteraktiven, von Google bereitgestellten Plattform, die Ihnen ganz unterschiedliche Zugänge zu den Themen ermöglicht. Mehr dazu im nachstehend eingebundenen Video.

Zwei konkrete Anwendungsmöglichkeiten für Ihren Unterricht sind mir spontan dazu eingefallen. Einmal lassen sich mit Living Stories sehr viel leichter hochwertige Arbeitsunterlagen erstellen, weil Sie nicht mehr alle möglichen Dokumente, Informationen und Unterlagen an vielen unterschiedlichen Stellen im Web suchen müssen, sondern diese von einem Ort aus für Sie zugänglich sind.

Zum anderen könnte ich mir vorstellen, Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die über ausreichend Englischkenntnisse verfügen, selbst einmal auf dieser Grundlage die eine oder andere kleine Präsentation zusammenzustellen zu lassen.

Abschließend möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, dass es auch kritische Stimmen zu diesem Projekt gibt. Als besonders interessant und nachdenkenswert möchte ich Ihnen deswegen ergänzend den Beitrag von Philipp Lenssen im Google Blogscop’d-Blog empfehlen.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Präsentationen zum Wahlkampf Obamas, Government 2.0 in den USA sowie zu Politische Bildung und Web 2.0 zum Download verfügbar

Die Folien sowie das vollständige Manuskript der Präsentationen

  • Politics 2.0. Das Beispiel des Wahlkampfs von Barack Obama (38 Seiten) und
  • Government 2.0. Das Beispiel der Obama-Administration (52 Seiten)

stehen ab sofort auf Scribd zum Lesen und Herunterladen zur Verfügung. Klicken Sie dort jeweils links oben über der Folie auf “Download”, dann haben Sie die Optionen, das Dokument im Originalformat als PowerPoint-Datei, als PDF-Datei oder als Textdatei herunterzuladen. Wenn Sie das vollständige Manuskript lesen wollen, müssen Sie die erste Option, PowerPoint-Datei, wählen. Der Manuskripttext befindet sich auf den Notizenseiten, zu denen Sie über Ansicht –> Notizenseite gelangen.

Was die Government 2.0-Präsentation angeht, so ist hier zu ergänzen, dass die “Open Government Directive”, die wir in diesem Zusammenhang ausführlich behandelt hatten, heute fertiggestellt und veröffentlicht wurde. Nähere Informationen dazu finden Sie in einem Beitrag des Office of Science & Technology Policy-Blogs von heute, das 11 Seiten umfassende Dokument als PDF-Datei zum Herunterladen hier (M-10-06, Open Government Directive (December 8, 2009).

Ergänzend möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch die Präsentation “Politische Bildung und Web 2.0” (23 Seiten), die ich gestern auf dem Demokratie-Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin gehalten habe, auf Scribd zum Download zur Verfügung steht.

Bleibt noch zu ergänzen, dass ich mich freuen würde, wenn möglichst viele von Ihnen – so, wie vorgestern Gabi und andere zuvor – mit eigenen Beiträgen und/oder Kommentaren dazu beitragen würden, diesen Blog zu einer interessanten Ressource und einem Ort lebendiger Diskussion zu machen. So, wie das in wirklich beeindruckendem Umfang im Blog “Politische Bildung als Unterrichtsfach” geschieht.

Montag, 7. Dezember 2009

Environment 2.0 ???

Es gibt den Begriff den Environment 2.0, allerdings nicht wirklich für eine neue oder neu gestaltete Umwelt. Wir haben nur eine Erde. Aber vielleicht können wir als Unterrichtende der Politischen Bildung hier das Bewusstsein schärfen und uns dafür einsetzen, dass das Überleben unserer Enkelkinder auch noch gesichert ist.

Hier ein paar gute Ideen dazu (anlässlich des heutigen Beginns der Konferenz in Kopenhagen):

Klimawandel in Google Earth

oder die grandiosen Spots von Greenpeace und den österreichischen Kabarettisten.
Für einen lustvollen Einstieg ins Thema ;-)