Donnerstag, 22. Juni 2017

Simpleshow: Erklärvideo oder eLearning

 http://simpleshow.com/de-de/interactive/ - Simpleshow hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt ein kleines bisschen verständlicher zu machen. Die Erklärvideos helfen bei der Vermittlung komplexer Sachverhalte. Es gibt auch die Möglichkeit, interaktive Videos zu gestalten. Hierfür gibt es drei Levels.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Ein wenig Youtube muss sein...


LeFloid- Tagesschau auf Youtube & cool 

Natürlich könnte man an dieser Stelle eine Menge interessanter Kanäle vorstellen (z.B. Kurzgesagt - In a Nutshell, Faktastisch, Backspin und ganz viele mehr). Ich habe mich für den deutschen Youtuber LeFloid entschieden. Er ist einer der erfolgreichsten Deutschlands und schafft es mit seinem Format "LeNews", junge Zuschauer für interessante und wichtige Themen der Welt zu begeistern, auf seine ganz eigene Art und Weise. Schaut ruhig einmal vorbei, ist bestimmt eine gute Möglichkeit, SuS ein wenig Politik zeitkonform und authentisch näherzubringen - Stichwort Medienkompetenz. Kommentiert, liked und subscribed! #YouTubeGamestrongAF

Studie Politisches Engagement in Social Media

https://netzpolitik.org/2013/studie-politisches-engagement-in-social-media/ - Dieser Link führt zu einer Studie eines amerikanischen Wissenschaftlers. Durch Telefoninterviews versuchte er herauszufinden, wie sich die politische Online-Aktivität von Amerikanern im Wahlkampf 2012 im Vergleich zum Wahlkampf 2008 geändert hat. Die obige Grafik zeigt die Ergebnisse.

Politische Partizipation Jugendlicher im Web 2.0

Der Forschungsverbund "Deutsches Jugendinstitut e.V. / Technische Universität Dortmund" hat sich in der Veröffentlichung mit den Chancen, Grenzen und Herausforderungen von politischer Partizipation Jugendlicher im Web 2.0 befasst: http://www.forschungsverbund.tu-dortmund.de/fileadmin/Files/Freiwilliges_Engagement/2015-01_Expertisen_Polit_Partizipation_WEB_2-0.pdf

Dienstag, 20. Juni 2017

E-Partizipation: Weisheit der Vielen

Eine innovative Partizipationsmethode verbindet Präsenzveranstaltungen und Online-Beteiligung. Kommunen erhalten Rückmeldungen zu bestimmten Fragestellungen direkt von den Bürgern. Deren Antworten werden zu konkreten Ratschlägen verdichtet. Link: http://www.kommune21.de/meldung_25848_Weisheit+der+Vielen.html

Kommunalpolitik hat einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der Bürger vor Ort. Die Beschlüsse der Gemeinderäte und Verwaltungen sollen möglichst einen Mehrwert für die Allgemeinheit schaffen. Mit einer neuen Beteiligungsmethode will das deutsch-israelische Unternehmens Insights dazu beitragen, diese Entscheidungen inklusiv zu gestalten.

Dabei geht es darum, die Expertise von Verwaltungsmitarbeitern mit zusätzlichem Wissen von relevanten Stakeholdern (also Interessenten und Betroffene wie Bürger, Unternehmer, Vereine oder Verbände) zu ergänzen und die Entscheidungsgrundlage anzureichern. Inklusive Entscheidungsprozesse ermöglichen es, die Weisheit der Vielen zielführend und im Sinne besserer Entscheidungen für die Allgemeinheit zu nutzen.

Initiative und Petition in der Schweiz

Link Initiative Schweiz: https://www.vimentis.ch/d/lexikon/347/Initiative.html
Link Petition Schweiz: https://www.vimentis.ch/d/lexikon/301/Petition.html

Diese beiden Links führen zur Seite von vimentis (Gemmeinnütziger Verein aus der Schweiz, welcher sich die Verbesserung der politischen Bildung der Bevölkerung zum Ziel gemacht hat). Hier wird zwischen Initiative (Link 1) und Petition (Links 2) unterschieden. Gerade in der Schweiz, in der direktdemokratische Elemente sehr ausgeprägt sind, fand ich diese Erklärungen und Definitionen noch einmal spannend.

Montag, 19. Juni 2017

Partizipation im Netz - eine Studie

„Mitreden, mitmachen, mitfinanzieren – „Dabei sein“ sind die Parolen der ´jungen` Generation. Da die Mehrheit der westlichen Bevölkerung das Netz eifrig mitgestaltet, entstehen durch Web 2.0 immer mehr Möglichkeiten sich einfach in gesellschaftliche Prozesse einzubringen. Die Humboldt-Universität beschäftigt sich in ihrer Studie „Online mitmachen und entscheiden“ mit dem Partizipationsverhalten deutscher Bürger. Hierbei wurden als Stichprobe 197.000 Deutsche über 18 Jahren anhand eines Online-Webinterviews befragt. Bei den Ergebnissen wurde zwischen aktiver Teilnahme und ´dem Wissen` über Online-Partizipation unterschieden. Im Folgenden werde ich auf die für mich interessantesten Ergebnisse eingehen. Die Studie beschäftigt sich mit folgenden Leitfragen:

1. Wer partizipiert heute online?
Die Probanden erhielten eine Auswahl an verschiedenen Partizipationsmöglichkeiten betreffend wirtschaftlicher und politischer Kontexte. Nahezu alle Befragten waren mit mindestens einer der gegebenen Partizipationsformen vertraut und ungefähr die Hälfte dieser Kategorie nahmen bereits selber an Online-Partizipation teil. Im Gesamten nehmen Männer aktiver an Online-Partizipation teil als Frauen.
Aus der Perspektive des Alters partizipieren sich die 18-34 -jährigen am meisten online. Zudem beteiligen sich Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium prozentual mehr, denn je niedriger der Bildungsabschluss, desto geringer wird die aktive Partizipation. Jedoch ist Online-Partizipation bei allen Bildungsabschlüssen bekannt.

2. Was machen die Nutzer und woran haben sie Interesse?
In dem politischen Bereich ist ´Abstimmen über politische Sachverhalten‘ in Bekanntheit und Teilnahme am weitesten vorne. Jedoch besteht eine höhere Teilnahme bei dem Umzeichnen von Online- Petitionen. Am wenigstens bekannt und selbst durchgeführt sind das ´Erstellen von Online- Petitionen`. Die Teilnehmer der Studien investierten durchschnittlich bereits 1,5 Stunden in Online- Partizipation.

3. Welche Motivation und Anreize stehen hinter Online-Partizipation?
Diese Frage wurde in Anlehnung an das ´erweiterte kognitive Motivationsmodell `von Rheinberg beantwortet. Hierbei wird unterschieden zwischen Handlungs-, Ergebnis- und Folgemotivation. Dies wurde anhand einer Clusteranalyse erforscht. Bei der Auswertung zeigten sich fünf verschiedene Motivationscluster. Angefangen bei Intrinsischer Motivation, also Interesse und Spaß am Sachverhalt, bis hin zu einer geringen Online Partizipationsbereitschaft.

Alles in allem finde ich die Ergebnisse überraschend. Die Online-Partizipation ist deutschen Bürgern bereits bekannt, jedoch wurde sich durchschnittlich nur 1,5 Stunden mit der Thematik auseinandergesetzt. Das Aufdecken sozioökonomischer Faktoren ermöglicht ein gezielteres Ansprechen der Interessierten.

Plattform zur Umsetzung digitaler Jugendbeteiligung

Die Seite jugend.beteiligen.jetzt ist ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Jugendorganisationen und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Homepage: https://jugend.beteiligen.jetzt/

Die Webseite dient primär als Plattform für kommunale Projekte, die das Ziel verfolgen, Jugendliche über digitale Wege in den politischen Prozess einzubringen. Für die Umsetzung der Projekte stellt die Webseite verschiedene Methoden und Tools vor und nimmt vor allem eine beratende und repräsentative Rolle ein.

Sonntag, 18. Juni 2017

Servicestelle Jugendbeteiligung

"Die Servicestelle Jugendbeteiligung ist seit 2001 die erste Anlaufstelle für junges Engagement und Partizipation. Homepage: Servicestelle Jugendbeteiligung

Indem sie bundesweit Engagement sichtbar machen, informieren sie über Partizipationsmöglichkeiten und tragen zur Vernetzung bei. Durch eigene Qualifizierungsangebote fördern sie die Emanzipation junger Menschen, zeigen Perspektiven auf und machen sie zum mündigen Teil einer lebhaften Demokratie. Thematisch erstreckt sich ihre Arbeit über die vier inhaltlichen Schwerpunkte Inklusion, Partizipation im digitalen und schulischen Raum sowie Demokratieförderung.

Als bundesweite Organisation setzen sie sich politisch für engagementförderliche Rahmenbedingungen ein und stehen jungen Erwachsenen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Rat und Tat zur Seite. Ziel ihres Wirkens ist insbesondere die Professionalisierung unabhängiger jugendlicher Projektarbeit. Auch Kommunen werden von ihnen in der Umsetzung von jugendgerechten Beteiligungsstrukturen beraten, damit junge Menschen zu aktiven Mitgestalter/innen ihrer individuellen Lebensumfelder werden." (vgl. Homepage der Servicestelle Jugendbeteiligung)

Mittwoch, 14. Juni 2017

Digitalisierung im Gesundheitswesen

Hier der Post meines Kommilitonen Jonas, der mit kleinen technischen Problemen zu kämpfen hatte:

Ein kurzer Beitrag vom SWR zum Digitalgipfel in Ludwigshafen. Schwerpunkte sind die Digitalisierung im Gesundheitsbereich und die bessere Internetverbindung in allen Bereichen Deutschlands: https://www.swr.de/swraktuell/rp/ludwigshafen/gipfel-in-ludwigshafen-kanzlerin-merkel-zum-digitalgipfel-erwartet/-/id=1652/did=19693732/nid=1652/50rv4e/index.html

E-Petitionen im deutschen Bundestag

Es besteht auch in Deutschland die Möglichkeit, E-Petitionen in den Bundestag einzubringen und sich so aktiv an den politischen Geschehnissen unseres Landes zu beteiligen. Unterschieden werden muss hierbei allerdings nach 3 Gesichtspunkten:

Petition ohne Veröffentlichung

Eine eigene Petition einreichen ohne das diese veröffentlicht werden soll. Über diesen Weg ist das Einreichen aller Bitten oder Beschwerden, insbesondere persönlicher Anliegen oder Angelegenheiten, bei denen keine Veröffentlichung im Internet gewünscht möglich. Eine solche "private Petition" kann ohne Nutzerkonto eingebracht werden, es müssen aber einige persönliche Angaben gemacht werden.

Petition zur Veröffentlichung

Um eine Petition, welche auch im Internet veröffentlicht werden soll einzubringen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören vorrangig:
  • Das Anliegen muss dem allgemeinem Interesse entsprechen. 
  • Demnach darf es keine persönlichen Bezüge enthalten. 
  • Anliegen und Begründung müssen knapp und allgemein verständlich formuliert sein. 
  • Es werden nur Themen veröffentlicht, bei denen eine sachliche Diskussion zu erwarten ist.
Um eine öffentliche Petition einzubringen ist es notwendig sich ein Nutzerkonto anzulegen. Die Begründung ist einfach und schnell gefunden, um am Forum der Petition teilnehmen zu können oder anderen Petitionen zu folgen benötigt man ein solches Konto. Für die Anmeldung kann auch der neue Personalausweis genutzt werden, wodurch die Eingabe der Daten beschleunigt wird, als auch mehr Schutz für die Person und ihre Daten garantiert werden soll.

Petition für Dritte einreichen

Es besteht auch die Möglichkeit eine E-Petition für Dritte Personen einzureichen, aus welchen unterschiedlichen Gründen das auch nötig sei. Hierfür ist jedoch eine Vollmacht der dritten Person nötig. Einen Vordruck für solch eine Vollmacht findet sich aber auf der Homepage für E-Petitionen im Bundestag.

Für eine Petition für Dritte ist wiederum kein Nutzerkonto nötig, jedoch wird darauf hingewiesen das die Vollmacht per Post gesendet werden muss.

Forum

Im Forum kann sich jede Person mit Internetzugang die öffentlichen Petitionen ansehen und durchlesen, zur aktiven Teilhabe im Forum und der Diskussion wird jedoch auch ein Nutzerkonto benötigt.

Dauer bis zur Veröffentlichung
In der Regel benötigt das Portal bis zu 3 Wochen zur Prüfung der Inhalte, sollte innerhalb dieser Zeit die Petition als positiv bewertet werden, so wir sie direkt veröffentlicht.

Gründe für eine Ablehnung
Meist werden Petitionen abgelehnt, weil zu den Themenfeld bereits Petitionen laufen oder sogar bereits abgeschlossen sind. Ebenso werden beleidigende, unsachliche, persönliche Petitionen oder solche bei denen keine fruchtbare Diskussion zu erwarten ist nicht Veröffentlicht.

Begründung der Petition
Nach Abschluss des Verfahrens, wird die Begründung in Form eines PDF-Dokuments hinterlegt und die Petition in der Rubrik "abgeschlossene Petitionen" gelistet. Die Anzahl der Beteiligten wirkt sich nicht auf die Erfolgschancen einer Petition aus, sondern einzig ihr Inhalt.

Online Beteiligung: "Partizipationsplattformen müssen verständlich und nutzbar sein"

Die Internet-Plattform "politik-digital.de" führte mit der Frontend-Entwicklerin Regine Heidorn ein Interview über ePartizipation aus Design- bzw Frontend-Perspektive. Hierzu wurden Regine Heidorn 5 Fragen zu diesem Thema gestellt, welche sie ausführlich beantwortet: http://politik-digital.de/news/online-beteiligung-partzipationsplattformen-muessen-verstaendlich-und-nutzbar-sein-145390/