Mittwoch, 7. Dezember 2016

Jihadistische Radikalisierung im Internet - wichtige Links

Einen guten Einstieg in das Thema bietet das Video von ZDFinfo mit dem Titel „Islamistische Propaganda im Netz“: https://www.youtube.com/watch?v=fiROcoPf5zg&t=1137s

Ein wichtiger salafistischer Prediger in Deutschland, der sehr aktiv im Netz ist, ist Pierre Vogel. Dies kann man unter anderem auf seiner Facebook Seite (https://www.facebook.com/PierreVogelOffiziell/) und seinen Videos auf YouTube sehen: https://www.youtube.com/watch?v=g2r_HZjU4gY&t=18s.

Das von der Al-Qaida veröffentlichte „Inspire Magazine“ stellt einen wichtiger Faktor in der Radikalisierung vieler Jugendlicher dar: http://jihadology.net/category/inspire-magazine/.

Einen sehr hilfreichen Überblick zum Thema Deradikalisierung bietet das Violence Prevention Network. Unter den folgenden Links findet man Informationen über diese Organisation:
Umfassende Informationen und Broschüren zu Extremismus-Themen findet man unter: www.mik.nrw.de/verfassungsschutz

Weitere Beratungsstellen und Präventionsprogramme findet man ausgehend von folgendem Link:
http://www.stern.de/tv/hintergruende-zu-razzien-gegen-salafisten--so-hat-die--lies--kampagne-ihre-opfer-gekoedert-7170650.html

Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) zum Thema Jihadistische Online-Propaganda:
https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2012_S05_dfr.pdf

Montag, 5. Dezember 2016

Debatte über Social Bots und Fake News

Das Brexit-Referendum und der Wahlkampf Donald Trumps haben auf Phänomene wie Social Bots und Fake News aufmerksam gemacht. Zwischenzeitlich sind einige Beiträge erschienen, die Orientierungswissen in dieser Debatte bieten. Eine Auswahl:
  • Simon Hegelich: Invasion der Meinungs-Roboter, Konrad-Adenauer-Stiftung: Analysen & Argumente, Ausgabe 221, September 2016 (Link, pdf)
  • Adrian Lobe: Gefährden Meinungsroboter die Demokratie?, Spektrum (Link)
  • Sascha Lobo: Wie soziale Medien Wahlen beeinflussen, Spiegel Online (Link)
  • Markus Reuter: Fake-News, Bots und Sockenpuppen - eine Begriffsklärung, Netzpolitik.org (Link
  • Gregor Weichbrodt: Bots unter Generalverdacht, Krautreporter (Link)

Freitag, 2. Dezember 2016

bpb: Radikalisierung von Muslimen

Zur Nachbereitung der Sitzung zum Dschihadismus und zur Radikalisierung von jungen Muslimen über das Internet eignet sich der folgende Film der Bundeszentrale für politische Bildung (Website, YouTube-Kanal) aus deren Dossier zum Islamismus:

Mittwoch, 30. November 2016

Identitätsdiebstahl - Erfahrungen einer Journalistin

Identitätsdiebstahl klingt für viele nach etwas abstraktem, nicht greifbarem. Sie haben schon einmal davon gehört, doch wieso sollte ausgerechnet ihnen das passieren?! Sie sind nicht berühmt, leben ein "normales" Leben.

Tina Groll, eine Redakteurin von Zeit-Online, wurde Opfer eines Identitätsdiebstahls.  In Ihrem Artikel "Meine Identität gehört mir" für Zeit-Online schildert sie eindrücklich, wie ihr bisheriges Leben auf den Kopf gestellt wird und dieses abstrakte Monster Identitätsdiebstahl immer greifbarer, absoluter und bedrohlicher wird.

Mit ihren Erfahrungen und Erkenntnissen möchte die Autorin Tina Groll andere Menschen unterstützen, die ebenfalls Opfer von Identitätsdiebstahl wurden. Auf ihrer Homepage zum Thema Identitätsdiebstahl gibt sie wichtige Tipps und Informationen.

Mittwoch, 23. November 2016

Wichtige Links zum Thema Identitätsdiebstahl

Einen sehr übersichtlichen Bericht über Daten-/Identitätsdiebstahl bietet das Skript von McAfee (http://www.dell.com/html/emea/dell-security-center/German/Uploads/PDF/IDTheftGuide.pdf) und die folgende Seite: http://www.spamlaws.com/identity-theft.html [auf Englisch].

Welche Auswirkungen Identitätsdiebstahl hat, zeigt folgende Seite sehr schön: http://identitaetsdiebstahl.info/. Zur Einordung in das Rechtssystem eignet sich folgendes Skript hervorragend (ab Seite 542): http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/itm/wp-content/uploads/Skript-Internetrecht-April-2014.pdf.

Schutzmaßnahmen werden in folgendem Artikel beleuchtet: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/ID-Diebstahl/Schutzmassnahmen/id-dieb_schutz.html%3bjsessionid=109E0074147E77D4E7CEB5A8699A1939.2_cid286

Was zu tun ist, wenn man Opfer geworden ist, kann hier nachgelesen werden: http://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Identitaetsdiebstahl-im-Netz-was-tun-hilfe,identitaetsdiebstahl102.html#anchor0

Darüber hinaus sind die folgenden beiden Seiten sehr hilfreich:

HPI Identity Leak Checker: Hier kann man mittels der eigenen E-Mail-Adresse prüfen, ob die persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden. Per Datenabgleich wird kontrolliert, ob die E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten (z.B. Telefonnummer, Geburtsdatum oder Adresse) im Internet offengelegt wurde und missbraucht werden könnte - https://sec.hpi.uni-potsdam.de/leak-checker/search.

Einmeldung von Identitätsbetrug durch Betroffene bei der SCHUFA: Sind Sie Opfer eines Identitätsbetrugs geworden? Die SCHUFA bietet Privatpersonen die Möglichkeit, sich vor weiterem Missbrauch der persönlichen Daten zu schützen. Dazu können Sie sich als Identitätsbetrugsopfer bei der SCHUFA melden. Die Information, dass Sie Opfer eines Identitätsbetrugs geworden sind, wird Unternehmen, die SCHUFA-Vertragspartner sind, im Falle von neuen Anträgen oder bestehenden Verträgen zu Ihrer Person zur Verfügung gestellt - https://www.schufa.de/de/einmeldung-identitaetsmissbrauch.jsp.

Sonntag, 6. November 2016

Hate Speech

Die deutsche Debatte um hate speech im Internet lässt sich recht gut anhand der Beiträge von Eike Kühl auf Zeit Online nachvollziehen (in chronologischer Reihenfolge):
  • Facebook: Melden, anzeigen, anprangern - Pöbelnde und rassistische Kommentare auf Facebook nehmen zu. Nicht nur die Betreiber und Behörden sind in der Pflicht: Auch die Nutzer können dagegen vorgehen (Eike Kühl, 28.08.2015, Link)
  • Hasskommentare: Weniger Toleranz? Ja bitte. Lange hat sich Facebook bei Hasskommentaren gegenüber Flüchtlingen zurückgehalten. Nun will das soziale Netzwerk Drohungen ernster nehmen. Schöne PR – aber auch wirksam? (Eike Kühl, 25.11.2015, Link)
  • Hasskommentare: It's Free Speech, Stupid! Auf dem SXSW-Festival in Texas geht es um die Frage, wie wir mit Hass und Belästigung im Netz umgehen wollen. So mancher Amerikaner fürchtet dabei die Ideen aus Europa (Eike Kühl, 13.03.2016, Link)
  • Hasskommentare: Zuckerbrote gegen Hass im Netz - Microsoft, YouTube, Facebook und Twitter wollen entschlossener gegen Hetze vorgehen. Dazu haben sie mit der EU-Kommission einen wachsweichen Verhaltenskodex erarbeitet (Eike Kühl, 01.06.2016, Link)
Der jüngste Artikel des Autors hat einen etwas anderen Fokus, er stellt nämlich das Netzwerk Imzy vor, eine Online-Plattform für freundlichen Umgang miteinander:
  • Imzy: Hereinspaziert, liebe Menschen - Mobbing, Hatespeech und Rassismus gehören leider auf vielen Onlineplattformen zum Alltag. Das Netzwerk Imzy möchte das ändern und ein freundliches Miteinander feiern (Eike Kühl, 03.11.2016, Link)
Schon seit einiger Zeit gibt es die europaweite Kampagne "No Hate Speech" des Europarats gegen Hassreden im Netz. Ein Besuch der Website lohnt sich. Teil der Kampagne sind auch die Videos des "Bundestrollamts für gegen digitalen Hass":

Sonntag, 23. Oktober 2016

Internet und Demokratie - Digital-Debatte in der FAZ

Vor zwei Wochen hat die FAZ eine neue Serie zum Thema "Internet und Demokratie" begonnen, deren zweiter Beitrag gestern veröffentlicht wurde. Worum es in der Serie gehen soll, beschreibt Thomas Thiel im Einleitungbeitrag so:
"Das Internet wurde als demokratischer Heilsbringer gefeiert. Heute gilt es als Vehikel von Populismus, Autoritarismus und Gleichgültigkeit. Lässt es sich zur Vernunft bringen?"
Die beiden bisherigen Debattenbeiträge sind:

Freitag, 2. September 2016

Internet Governance

Bedenkt man, welche zentrale Rolle das Internet für alle gesellschaftlichen Bereiche spielt, ist es schon erstaunlich, wie wenig darüber bekannt ist, wer das Internet wie "regiert". Umso erfreulicher, dass das iRights.Lab im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eine instruktive Broschüre zu genau diesem Thema veröffentlicht hat:

Sonntag, 31. Juli 2016

Blog zum Populismus

Screenshot des neuen Blogs zum Thema Populismus
Seit einigen Wochen arbeite ich an einem Blog zum Thema (Rechts-)Populismus, der ab dem kommenden Wintersemester eine Lehrveranstaltung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg begleiten wird. Überschneidungen mit der thematischen Ausrichtung des vorliegenden Blogs gibt es viele: Zum einen zählt der Populismus zu den zentralen Herausforderungen für die politische Bildung, zum anderen spielen die Sozialen Medien eine wichtige Rolle für Populisten. Zu denken wäre etwa an die Nutzung Twitters durch Donald Trump. Schauen Sie doch einmal vorbei: http://populismus-seminar.blogspot.de/

Sonntag, 17. Juli 2016

Digital-Debatte in der Zeit

Seit Ende 2015 sind in der Zeit einige lesenswerte Gastbeiträge erschienen, die aufeinander reagieren und eine interessante Debatte bilden:

Sonntag, 31. Mai 2015

Filme zur politischen Bildung als OER

Die Medienagentur edeos - digital education hat sich auf die Bereiche Politik, Globales Lernen und Umweltbildung spezialisiert und zu vielen einschlägigen Themen hervorragende Erklärfilme erstellt, die an dieser Stelle auch immer wieder vorgestellt wurden. Die Agentur hat sich nun entschieden, sämtliche Medien (Filme, Infografiken, Skripte und Unterrichtsmaterialien), die in geförderten Projekten wie "WissensWerte" oder "poliWHAT"entstanden sind, unter eine Creative Commons BY-SA 3.0 Lizenz zu stellen (kostenfreie Nutzung, Weitergabe und Bearbeitung) und auf ihrer Webseite zum einfachen Download zur Verfügung zu stellen: http://edeos.org/downloads/. Ziel ist, die Nutzung der Medien weiter zu vereinfachen und einen Beitrag zur Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger freier Bildungsmaterialien (OER) zu leisten. Ein Beispiel unter vielen:

Samstag, 16. Mai 2015

Soeben erschienen: Bürgerhandbuch

Kaum war Recherche 2.0, das Buch zur Internetrecherche, Ende 2013 auf dem Markt, habe ich mich auf Einladung von Prof. Dr. Paul Ackermann und dem Wochenschau Verlag daran gemacht, das Bürgerhandbuch zusammen mit Prof. Ackermann für eine neue Auflage zu überarbeiten. Es ging darum, Aspekte wie Europäisierung, Globalisierung und Digitalisierung zu ergänzen sowie die übrigen Kapitel zu den Beteiligungsmöglichkeiten auf den verschiedenen Ebenen des deutschen politischen Systems zu aktualisieren. Das Ergebnis ist nun erschienen:

Die vollständig überarbeitete und erweiterte 4. Auflage bietet Basisinformationen und 99 Praxis-Tipps, um sich politisch zu beteiligen und einzumischen. Das Buch besteht aus den folgenden 14 Bausteinen:
  • Vom Staatsbürger zum Weltbürger: Bürgerrollen im 21. Jahrhundert
  • Deutsche und europäische Demokratie – ein Mehrebenensystem für Bürgerbeteiligung
  • Sich Informationen beschaffen: Zeitung – Fernsehen – Google – Blogs
  • Die Meinungsbildung beeinflussen, an die Öffentlichkeit gehen
  • Durch Wahlen mitbestimmen: Kernstück jeder Demokratie
  • Abstimmungen: An Sachentscheidungen mitwirken
  • Parteien: An der politischen Willensbildung mitwirken
  • Vereine und Verbände: Gesellschaftliche Aufgaben und Interessen wahrnehmen
  • Von lokalen Bürgerinitiativen zu globalen NGOs: Sich für sich und andere einsetzen
  • Extremismus: Gefahren für die Demokratie erkennen und bekämpfen
  • Mit Verwaltungsbehörden umgehen: Bürger und Bürokratie als Partner
  • Sich an Planungen beteiligen: Formen der Bürgermitwirkung
  • Bürgerhaushalt: Können Bürger bei der Finanzplanung mitentscheiden?
  • Bürger als Verbraucher im Weltmarkt: Durch bewussten Konsum Nachhaltigkeit fördern
Jeder Baustein enthält neben einer Kurzeinführung die wichtigsten Grundinformationen, die durch Schaubilder, Fotos, Tabellen und Grafiken illustriert werden. Zudem finden Leserinnen und Leser wichtige Gesetzestexte, Originaltexte und Auszüge aus einschlägigen wissenschaftlichen Texten sowie auf den Marginalienspalten provokante Zitate zur jeweiligen Thematik.

Jedes Kapitel gibt Tipps zum Tun – insgesamt 99 an der Zahl. Durch Querverweise, Inhalts- und Stichwortverzeichnis werden sie sehr flexibel handhabbar und so zum regelrechten Handwerkszeug politischer Beteiligung. Literaturhinweise, Links und Surftipps machen Lust auf mehr.

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten als Staatsbürger, EU-Bürger, Weltbürger, Wirtschaftsbürger und Netzbürger!