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Dienstag, 1. Mai 2018
Manipulation mit gekauften Fans bei Facebook
Ingrid Brodnig zeigt in ihrem Buch "Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren", wie einfach es zwischenzeitlich ist, sich (scheinbare) Popularität bei Facebook zu kaufen. Wie sie ihrer Goldfisch-Seite bei Facebook zu Sichtbarkeit verhalf, erzählt sie in einem lesenswerten Spiegel-Artikel: "Wie ich mir 2000 Facebook-Fans kaufte"...
Donnerstag, 7. Dezember 2017
Der Geist ist willig, das WLAN ist schwach
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2017/september/digitalisierung-an-schulen-der-geist-ist-willig-das-wlan-ist-schwach - Die durch die Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebene Studie widmet sich nicht einem speziellen schulischen beziehungsweise netzpolitischen Phänomen, sondern unternimmt den Versuch, allgemeine Aussagen zum Stand der Digitalisierung im deutschen Schulsystem zu treffen.
Der Befund, dass die Digitalisierung in zahlreichen Schulen noch immer unsicheres Terrain darstellt, wird vor allem durch zwei Faktoren plausibilisiert. Einerseits steht die häufig unzureichende technische Ausstattung im Kreuzfeuer der Kritik, andererseits werden die Pädagoginnen und Pädagogen in die Pflicht genommen.
Dass in den Köpfen vieler Lehrpersonen kein klares Konzept zu existieren scheint, inwiefern die Möglichkeiten der Digitalisierung für den Unterricht nutzbar gemacht und gleichzeitig bestehende Gefahren abgemildert werden können, wird als Hauptgrund für die digitale Rückständigkeit des deutschen Schulsystems angeführt.
Dass in den Köpfen vieler Lehrpersonen kein klares Konzept zu existieren scheint, inwiefern die Möglichkeiten der Digitalisierung für den Unterricht nutzbar gemacht und gleichzeitig bestehende Gefahren abgemildert werden können, wird als Hauptgrund für die digitale Rückständigkeit des deutschen Schulsystems angeführt.
Meines Erachtens wird die Tendenz, Schule zu einer Festung der digitalen Abstinenz auszubauen, keine Früchte tragen. Die digitale Revolution ist im Begriff, unsere Gesellschaft derart fundamental zu verändern, dass sich unser Schulsystem diesen Veränderungen nicht widersetzen kann, ohne seine Legitimation zu verlieren.
Nur ein Beispiel: In nahezu jeder alltäglichen Situation ist es heutzutage für Menschen zur Normalität geworden, ihr mobiles Endgerät zu Rate zu ziehen. Ist es wirklich noch gerechtfertigt, ausgerechnet Schülerinnen und Schülern eben jene Unterstützung permanent zu verweigern?
Montag, 10. Juli 2017
Seminarsitzung Big Data
In der vergangenen Seminarsitzung haben wir auf Viktor Mayer-Schönberger Bezug genommen. Hier nun in voller Länge sein Vortrag "Big Data. Wie wir in Zukunft leben werden". Die folgende Aufzeichnung stammt aus einer Vortragreihe der HU Berlin aus dem letzten Jahr.
Mayer-Schönberger nennt viele Beispiele, wie Big Data bereits verwendet wird oder in Zuklunft noch Verwendung finden kann. Gegen Ende seines Vortrages wagt er einen Ausblick zu Big Data und macht auch auf Probleme und mögliche Gefahren aufmerksam:
"Korrelation ist eben nicht Kausalität. In dem Moment, wo wir Korrelationen Ursachen unterstellen, in dem Moment missbrauchen wir die Daten. Die Vorhersehbarkeit ist beschränkt. Wir müssen verstehen, dass wir es hier mit statistischen Probabilitäten zu tun haben. Und wir müssen verstehen, dass selbst wenn sie perfekt wäre, wir sie vielleicht nicht in allen Punkten haben wollen. Weil sie ein Ende des freien Willens bedeuten könnte. [...] Wenn wir nicht aufpassen, ist es eine unentrinnbare Vergangenheit und eine vorbestimmte Zukunft."
Montag, 12. Juni 2017
Partizipation am Beispiel Hate Speech
Jede und jeder, die oder der im Netz unterwegs ist, kennt es: Hass im Netz.
Gehetzt wird gegen Flüchtlinge, Minderheiten oder Personen mit anderen
politischen Ansichten. Doch was kann ich dagegen tun? Ignorieren,
Kontern oder Melden? Diesem Problem hat sich auch die Webseite Hass im Netz gewidmet, ein Angebot von jugendschutz.net, das unter anderem auch von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird.
Ihre zwei Themengebiete sind "Rechtsextremismus" und "Islamismus". Sie klären auf, was diese Ideologien ausmacht, wie sie das Netz für ihre Zwecke nutzen, und zeigen aktuelle Beispiele. Unter der Rubrik "Was tun!" stellen sie unterschiedliche Möglichkeiten vor, wie man gegen Hass im Netz vorgehen kann. Ein Tool ist beispielsweise das Meldeformular für Hass im Netz. Dabei kann man der Beschwerdestelle verschiedene Internetangebote oder Beiträge melden, die diese dann prüft.
Auch unter dem Reiter Pädagogik finden sich interessante Hinweise und Angebote, die gerade für angehende Lehrende einen Blick wert sind. Hier finden sich praktische Hinweise, um Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren oder sie zu Teilhabe und Mitbestimmung im Netz zu motivieren.
Ihre zwei Themengebiete sind "Rechtsextremismus" und "Islamismus". Sie klären auf, was diese Ideologien ausmacht, wie sie das Netz für ihre Zwecke nutzen, und zeigen aktuelle Beispiele. Unter der Rubrik "Was tun!" stellen sie unterschiedliche Möglichkeiten vor, wie man gegen Hass im Netz vorgehen kann. Ein Tool ist beispielsweise das Meldeformular für Hass im Netz. Dabei kann man der Beschwerdestelle verschiedene Internetangebote oder Beiträge melden, die diese dann prüft.
Auch unter dem Reiter Pädagogik finden sich interessante Hinweise und Angebote, die gerade für angehende Lehrende einen Blick wert sind. Hier finden sich praktische Hinweise, um Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren oder sie zu Teilhabe und Mitbestimmung im Netz zu motivieren.
Donnerstag, 18. Mai 2017
Donnerstag, 23. März 2017
Propaganda im Namen des Propheten - Radikalisierung junger Menschen im Internet
„Islamistische Terroristen, darunter minderjährige Salafisten und radikalisierte Flüchtlinge, verübten eine ganze Reihe von Anschlägen. In Hannover, in Essen, Würzburg, Ansbach und auf dem Berliner Breitscheidplatz. Und in Chemnitz wurde wohl gerade noch rechtzeitig ein Bombenanschlag eines syrischen IS-Anhängers verhindert. Der Terroralarm, so sagen viele Ermittler, ist inzwischen so etwas wie der neue Normalzustand.“ (Bewarder 2017)Terrorwarnungen, Anschlagsdrohungen, geräumte Einkaufszentren oder Bahnhöfe - der Terror ist angekommen, mitten in Deutschland.
Im Moment wird sehr viel gesprochen über Terror, über Gefahr und über die Menschen, die diese Gefahr verbreiten. Dabei sind es vor allem junge Leute, die sich radikalisieren lassen, aus Überzeugung Menschen töten und bereit sind, selbst dafür zu sterben. Aber was muss passieren, dass man derartig abdriftet? Wieso entscheidet man sich gegen ein Leben in Frieden mit Familie und Freunden und sucht stattdessen voller Hass den Weg in den Krieg? Ich möchte herausfinden, wieso und wie schnell so etwas passieren kann, derart radikalisiert zu werden, welche Methoden dabei verwendet werden und welche Rolle das Web 2.0 dabei spielt. Und noch viel wichtiger: Wie kommt man da dann eigentlich wieder raus?
Mittwoch, 7. Dezember 2016
Jihadistische Radikalisierung im Internet - wichtige Links
Einen guten Einstieg in das Thema bietet das Video von ZDFinfo mit dem Titel „Islamistische Propaganda im Netz“: https://www.youtube.com/watch?v=fiROcoPf5zg&t=1137s
Ein wichtiger salafistischer Prediger in Deutschland, der sehr aktiv im Netz ist, ist Pierre Vogel. Dies kann man unter anderem auf seiner Facebook Seite (https://www.facebook.com/PierreVogelOffiziell/) und seinen Videos auf YouTube sehen: https://www.youtube.com/watch?v=g2r_HZjU4gY&t=18s.
Das von der Al-Qaida veröffentlichte „Inspire Magazine“ stellt einen wichtiger Faktor in der Radikalisierung vieler Jugendlicher dar: http://jihadology.net/category/inspire-magazine/.
Einen sehr hilfreichen Überblick zum Thema Deradikalisierung bietet das Violence Prevention Network. Unter den folgenden Links findet man Informationen über diese Organisation:
Weitere Beratungsstellen und Präventionsprogramme findet man ausgehend von folgendem Link:
http://www.stern.de/tv/hintergruende-zu-razzien-gegen-salafisten--so-hat-die--lies--kampagne-ihre-opfer-gekoedert-7170650.html
Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) zum Thema Jihadistische Online-Propaganda:
https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2012_S05_dfr.pdf
Ein wichtiger salafistischer Prediger in Deutschland, der sehr aktiv im Netz ist, ist Pierre Vogel. Dies kann man unter anderem auf seiner Facebook Seite (https://www.facebook.com/PierreVogelOffiziell/) und seinen Videos auf YouTube sehen: https://www.youtube.com/watch?v=g2r_HZjU4gY&t=18s.
Das von der Al-Qaida veröffentlichte „Inspire Magazine“ stellt einen wichtiger Faktor in der Radikalisierung vieler Jugendlicher dar: http://jihadology.net/category/inspire-magazine/.
Einen sehr hilfreichen Überblick zum Thema Deradikalisierung bietet das Violence Prevention Network. Unter den folgenden Links findet man Informationen über diese Organisation:
- http://www.violence-prevention-network.de/de/
- http://www.bpb.de/politik/extremismus/radikalisierungspraevention/218879/paedagogische-ansaetze-zur-deradikalisierung
Weitere Beratungsstellen und Präventionsprogramme findet man ausgehend von folgendem Link:
http://www.stern.de/tv/hintergruende-zu-razzien-gegen-salafisten--so-hat-die--lies--kampagne-ihre-opfer-gekoedert-7170650.html
Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) zum Thema Jihadistische Online-Propaganda:
https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2012_S05_dfr.pdf
Freitag, 2. Dezember 2016
bpb: Radikalisierung von Muslimen
Zur Nachbereitung der Sitzung zum Dschihadismus und zur Radikalisierung von jungen Muslimen über das Internet eignet sich der folgende Film der Bundeszentrale für politische Bildung (Website, YouTube-Kanal) aus deren Dossier zum Islamismus:
Mittwoch, 23. November 2016
Wichtige Links zum Thema Identitätsdiebstahl
Einen sehr übersichtlichen Bericht über Daten-/Identitätsdiebstahl bietet das Skript von McAfee (http://www.dell.com/html/emea/dell-security-center/German/Uploads/PDF/IDTheftGuide.pdf) und die folgende Seite: http://www.spamlaws.com/identity-theft.html [auf Englisch].
Welche Auswirkungen Identitätsdiebstahl hat, zeigt folgende Seite sehr schön: http://identitaetsdiebstahl.info/. Zur Einordung in das Rechtssystem eignet sich folgendes Skript hervorragend (ab Seite 542): http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/itm/wp-content/uploads/Skript-Internetrecht-April-2014.pdf.
Schutzmaßnahmen werden in folgendem Artikel beleuchtet: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/ID-Diebstahl/Schutzmassnahmen/id-dieb_schutz.html%3bjsessionid=109E0074147E77D4E7CEB5A8699A1939.2_cid286
Was zu tun ist, wenn man Opfer geworden ist, kann hier nachgelesen werden: http://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Identitaetsdiebstahl-im-Netz-was-tun-hilfe,identitaetsdiebstahl102.html#anchor0
Darüber hinaus sind die folgenden beiden Seiten sehr hilfreich:
HPI Identity Leak Checker: Hier kann man mittels der eigenen E-Mail-Adresse prüfen, ob die persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden. Per Datenabgleich wird kontrolliert, ob die E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten (z.B. Telefonnummer, Geburtsdatum oder Adresse) im Internet offengelegt wurde und missbraucht werden könnte - https://sec.hpi.uni-potsdam.de/leak-checker/search.
Einmeldung von Identitätsbetrug durch Betroffene bei der SCHUFA: Sind Sie Opfer eines Identitätsbetrugs geworden? Die SCHUFA bietet Privatpersonen die Möglichkeit, sich vor weiterem Missbrauch der persönlichen Daten zu schützen. Dazu können Sie sich als Identitätsbetrugsopfer bei der SCHUFA melden. Die Information, dass Sie Opfer eines Identitätsbetrugs geworden sind, wird Unternehmen, die SCHUFA-Vertragspartner sind, im Falle von neuen Anträgen oder bestehenden Verträgen zu Ihrer Person zur Verfügung gestellt - https://www.schufa.de/de/einmeldung-identitaetsmissbrauch.jsp.
Welche Auswirkungen Identitätsdiebstahl hat, zeigt folgende Seite sehr schön: http://identitaetsdiebstahl.info/. Zur Einordung in das Rechtssystem eignet sich folgendes Skript hervorragend (ab Seite 542): http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/itm/wp-content/uploads/Skript-Internetrecht-April-2014.pdf.
Schutzmaßnahmen werden in folgendem Artikel beleuchtet: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/ID-Diebstahl/Schutzmassnahmen/id-dieb_schutz.html%3bjsessionid=109E0074147E77D4E7CEB5A8699A1939.2_cid286
Was zu tun ist, wenn man Opfer geworden ist, kann hier nachgelesen werden: http://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Identitaetsdiebstahl-im-Netz-was-tun-hilfe,identitaetsdiebstahl102.html#anchor0
Darüber hinaus sind die folgenden beiden Seiten sehr hilfreich:
HPI Identity Leak Checker: Hier kann man mittels der eigenen E-Mail-Adresse prüfen, ob die persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden. Per Datenabgleich wird kontrolliert, ob die E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten (z.B. Telefonnummer, Geburtsdatum oder Adresse) im Internet offengelegt wurde und missbraucht werden könnte - https://sec.hpi.uni-potsdam.de/leak-checker/search.
Einmeldung von Identitätsbetrug durch Betroffene bei der SCHUFA: Sind Sie Opfer eines Identitätsbetrugs geworden? Die SCHUFA bietet Privatpersonen die Möglichkeit, sich vor weiterem Missbrauch der persönlichen Daten zu schützen. Dazu können Sie sich als Identitätsbetrugsopfer bei der SCHUFA melden. Die Information, dass Sie Opfer eines Identitätsbetrugs geworden sind, wird Unternehmen, die SCHUFA-Vertragspartner sind, im Falle von neuen Anträgen oder bestehenden Verträgen zu Ihrer Person zur Verfügung gestellt - https://www.schufa.de/de/einmeldung-identitaetsmissbrauch.jsp.
Dienstag, 15. April 2014
LfM: Vernetzte Öffentlichkeit
Samstag, 15. September 2012
Empfehlenswerter Sammelband zum Thema Datenschutz
Neben dem Urheberrecht
zählt der Datenschutz zu den umstrittenen Themen, die immer größere Beachtung finden und den Kern dessen ausmachen, was man als "Netzpolitik" bezeichnet. Dankenswerterweise
hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
nun einen umfassenden Sammelband zu diesem Thema veröffentlicht:
Jan-Hinrik Schmidt / Thilo Weichert (Hrsg.) (2012), Datenschutz. Grundlagen, Entwicklungen und Kontroversen, Bonn bpb (Online-Bestellung bei der bpb für 4,50 EUR).
Jan-Hinrik Schmidt / Thilo Weichert (Hrsg.) (2012), Datenschutz. Grundlagen, Entwicklungen und Kontroversen, Bonn bpb (Online-Bestellung bei der bpb für 4,50 EUR).
Mittwoch, 22. August 2012
Web 2.0 in Deutschland - einseitige Debatte
Im agora-wissen Blog habe ich eine Besprechung des Buchs "Die Datenfresser" von Constanze Kurz und Frank Rieger zum
Anlass genommen, um mich über die Einseitigkeit der Diskussion um
Digitalisierung und Web 2.0 in Deutschland zu beklagen. Mein Lamento in
Kurzform: Überall werden Ängste geschürt, die Chancen dagegen bleiben
in der Regel ausgespart. Das gesamte
Lamento gibt es hier...
Donnerstag, 16. Juni 2011
Der Film "Netzangriff" zum Thema Cybermobbing
Im Rahmen des Seminars "Politische Bildung und Web 2.0" an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (Seminarleiter: Dr. Ragnar Müller) hat sich die Seminargruppe mit dem Film "Netzangriff" auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind in einem Blog dokumentiert ...mehr
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