Die Universität Tübingen, Bestandteil des Cyber Valleys, der schwäbischen Antwort auf Google, hat mit der simpleshow ein kurzes Erklärvideo zum maschinellen Lernen erstellt:
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Freitag, 27. Juli 2018
Mittwoch, 2. Mai 2018
ZDF-Doku zu Hass im Netz
Vergangene Woche hat das ZDF eine interessante Dokumentation ausgestrahlt: "Lösch Dich! So organisiert ist der Hate im Netz". Aus der Selbstbeschreibung:
Die Doku verfolgt ein Team, das undercover als Trolle und Hater im Netz unterwegs war und berichtet von gesteuerten Shitstorms, Mobbingattacken, Wahlmanipulationen. In der Doku sprechen sie mit Trollen, Nazis und Hatern, sind verdeckt in Trollnetzwerken unterwegs. Für die Dokumentation (...) hat sich ein Team um den YouTuber Rayk Anders und den Journalisten Patrick Stegemann ein Jahr in die Welt von Hatern, Trollen und Nazis begeben. Sie wollen herausfinden, ob die Wellen an Hasskommentaren abgesprochen und organisiert sind. Dabei geraten sie mitten hinein in den Meme-War, wie die rechten Trolle ihren Kampf um Aufmerksamkeit häufig nennen. Die rund 40-minütige Doku zeigt die Gruppe aus Journalisten, Programmierern und Internetaktivisten, berichtet von ihren Rechercheerfolgen- und niederlagen und zeigt ihr offline-Aufeinandertreffen mit Hatern.
Montag, 10. Juli 2017
Seminarsitzung Big Data
In der vergangenen Seminarsitzung haben wir auf Viktor Mayer-Schönberger Bezug genommen. Hier nun in voller Länge sein Vortrag "Big Data. Wie wir in Zukunft leben werden". Die folgende Aufzeichnung stammt aus einer Vortragreihe der HU Berlin aus dem letzten Jahr.
Mayer-Schönberger nennt viele Beispiele, wie Big Data bereits verwendet wird oder in Zuklunft noch Verwendung finden kann. Gegen Ende seines Vortrages wagt er einen Ausblick zu Big Data und macht auch auf Probleme und mögliche Gefahren aufmerksam:
"Korrelation ist eben nicht Kausalität. In dem Moment, wo wir Korrelationen Ursachen unterstellen, in dem Moment missbrauchen wir die Daten. Die Vorhersehbarkeit ist beschränkt. Wir müssen verstehen, dass wir es hier mit statistischen Probabilitäten zu tun haben. Und wir müssen verstehen, dass selbst wenn sie perfekt wäre, wir sie vielleicht nicht in allen Punkten haben wollen. Weil sie ein Ende des freien Willens bedeuten könnte. [...] Wenn wir nicht aufpassen, ist es eine unentrinnbare Vergangenheit und eine vorbestimmte Zukunft."
Donnerstag, 22. Juni 2017
Simpleshow: Erklärvideo oder eLearning
http://simpleshow.com/de-de/interactive/ - Simpleshow hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt ein kleines bisschen verständlicher zu machen. Die Erklärvideos helfen bei der Vermittlung komplexer Sachverhalte. Es gibt auch die Möglichkeit, interaktive Videos zu gestalten. Hierfür gibt es drei Levels.
Freitag, 2. Dezember 2016
bpb: Radikalisierung von Muslimen
Zur Nachbereitung der Sitzung zum Dschihadismus und zur Radikalisierung von jungen Muslimen über das Internet eignet sich der folgende Film der Bundeszentrale für politische Bildung (Website, YouTube-Kanal) aus deren Dossier zum Islamismus:
Sonntag, 31. Mai 2015
Filme zur politischen Bildung als OER
Die Medienagentur edeos - digital education hat sich auf die Bereiche Politik, Globales Lernen und Umweltbildung spezialisiert und zu vielen einschlägigen Themen hervorragende Erklärfilme erstellt, die an dieser Stelle auch immer wieder vorgestellt wurden. Die Agentur hat sich nun entschieden, sämtliche Medien (Filme, Infografiken, Skripte und Unterrichtsmaterialien), die in geförderten Projekten wie "WissensWerte" oder "poliWHAT"entstanden sind, unter eine Creative Commons BY-SA 3.0 Lizenz zu stellen (kostenfreie Nutzung, Weitergabe und Bearbeitung) und auf ihrer Webseite zum einfachen Download zur Verfügung zu stellen: http://edeos.org/downloads/. Ziel ist, die Nutzung der Medien weiter zu vereinfachen und einen Beitrag zur Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger freier Bildungsmaterialien (OER) zu leisten. Ein Beispiel unter vielen:
Dienstag, 24. Juni 2014
Außenpolitik 2.0
Das Thema Außenpolitik nimmt einen wachsenden Raum in den öffentlichen Diskussionen ein. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat kürzlich eine öffentliche Plattform für diese Debatten eröffnet: "Review 2014 - Außenpolitik Weiter Denken" - www.review2014.de.
"Außenpolitik geht uns alle an", so der Außenminister in seinem Grußwort, "dann sollten wir auch gemeinsam die Außenpolitik angehen." Nachdrücklich lädt er jeden Einzelnen zur vielfältigen Beteiligung am öffentlichen Meinungsaustausch auf der Website, über Twitter (#review2014) oder auf Veranstaltungen ein. "Wir möchten wissen, was Sie von der deutschen Außenpolitik erwarten", so sein Apell, denn "gemeinsam können wir Außenpolitik weiter denken."
Außerdem wurde ein animierter Trailer erstellt. Er verdeutlicht die Hintergründe und Ziele von "Review 2014" und zeigt, über welche Kanäle man sich an den außenpolitischen Debatten beteiligen kann.
"Außenpolitik geht uns alle an", so der Außenminister in seinem Grußwort, "dann sollten wir auch gemeinsam die Außenpolitik angehen." Nachdrücklich lädt er jeden Einzelnen zur vielfältigen Beteiligung am öffentlichen Meinungsaustausch auf der Website, über Twitter (#review2014) oder auf Veranstaltungen ein. "Wir möchten wissen, was Sie von der deutschen Außenpolitik erwarten", so sein Apell, denn "gemeinsam können wir Außenpolitik weiter denken."
Außerdem wurde ein animierter Trailer erstellt. Er verdeutlicht die Hintergründe und Ziele von "Review 2014" und zeigt, über welche Kanäle man sich an den außenpolitischen Debatten beteiligen kann.
Dienstag, 15. April 2014
LfM: Vernetzte Öffentlichkeit
Mittwoch, 5. Februar 2014
Kleines Lexikon zu erfolgreichen Politik-Clips
Der Freitag hat heute unter dem Titel "A-Z Polit-Clips" eine Liste der aufsehenerregendsten politischen Videos der letzten Jahre veröffentlicht. Von A wie "Africa for Norway" (siehe unten) über K wie KONY 2012 bis hin zu W wie Wikileaks ("Collateral Murder") werden die Clips kurz vorgestellt - eine hilfreiche Sammlung ...zum Artikel.
Dienstag, 25. Juni 2013
Don Tapscott: Global Solution Networks
Projekt für Projekt, Buch für Buch hat sich Don Tapscott von wirtschaftlichen zu politischen Fragen vorgearbeitet. Ging es in seinem einflussreichen Buch "Wikinomics" noch um die neue Welt der Wirtschaft im Zeitalter des Web 2.0 (siehe "Wirtschaft 2.0" im Online-Lehrbuch zum Web 2.0), behandelte er in "Macrowikinomics" die Auswirkungen des Web 2.0 auf so unterschiedliche Felder wie die globale Finanzindustrie, die Bekämpfung des Klimawandels, die Zukunft der Bildung, das Gesundheitswesen, die (traditionellen) Medien oder Politik und Regieren.
Daran anknüpfend untersucht sein neues Projekt "Global Solution Networks" die Veränderungen, denen sich Politik auf allen Ebenen (und über diese hinweg) gegenübersieht. Unter dem Titel "How to Solve the World's Problems" hat er auf der SXSW 2013 in einem sehr interessanten Vortrag über dieses Projekt und die ersten Zwischenergebnisse berichtet (siehe Video am Ende des Beitrags).
Ausgangspunkt des Vortrags bildet die Grundfrage internationaler Politik (bzw. von global governance): Warum werden die globalen Probleme nicht gelöst? Warum führt das Zusammenspiel der entscheidenden Akteure - Nationalstaaten und Internationale Organisationen - systematisch zu Ergebnissen, die den Problemen und ihrer Dringlichkeit nicht angemessen sind? Paradebeispiel dafür ist natürlich die internationale Klimapolitik und ihre Unfähigkeit, das wohl drängendste globale Problem, den Klimawandel, erfolgreich zu bearbeiten.
Doch es gibt, so Tapscott, Grund zum Optimismus, denn es haben sich neue und neuartige Akteure herausgebildet, die unabhängig von den klassischen politischen Institutionen das Potenzial haben, die globalen Probleme zu lösen: Mit den Global Solution Networks zeichnet sich ein neues Politikmodell ab. Vieles davon kommt einem Politikwissenschaftler natürlich bekannt vor, denn einige der Networks sind (schlicht) NGOs wie Human Rights Watch oder das World Economic Forum, aber es gibt auch (wirklich) neue Arten von Akteuren, die erst durch das Web 2.0 ermöglicht werden (Ushahidi, Wikipedia, CrisisCommons, Anonymous ...).
Tapscott benennt - anknüpfend an die Analysen in den beiden oben angesprochenen Büchern - in dem Vortrag die wesentlichen Triebkräfte für die Veränderungen:
Don Tapscott - How To Solve the World's Problems - SXSW Interactive 2013 from SXSW on Vimeo.
Daran anknüpfend untersucht sein neues Projekt "Global Solution Networks" die Veränderungen, denen sich Politik auf allen Ebenen (und über diese hinweg) gegenübersieht. Unter dem Titel "How to Solve the World's Problems" hat er auf der SXSW 2013 in einem sehr interessanten Vortrag über dieses Projekt und die ersten Zwischenergebnisse berichtet (siehe Video am Ende des Beitrags).
Ausgangspunkt des Vortrags bildet die Grundfrage internationaler Politik (bzw. von global governance): Warum werden die globalen Probleme nicht gelöst? Warum führt das Zusammenspiel der entscheidenden Akteure - Nationalstaaten und Internationale Organisationen - systematisch zu Ergebnissen, die den Problemen und ihrer Dringlichkeit nicht angemessen sind? Paradebeispiel dafür ist natürlich die internationale Klimapolitik und ihre Unfähigkeit, das wohl drängendste globale Problem, den Klimawandel, erfolgreich zu bearbeiten.
Doch es gibt, so Tapscott, Grund zum Optimismus, denn es haben sich neue und neuartige Akteure herausgebildet, die unabhängig von den klassischen politischen Institutionen das Potenzial haben, die globalen Probleme zu lösen: Mit den Global Solution Networks zeichnet sich ein neues Politikmodell ab. Vieles davon kommt einem Politikwissenschaftler natürlich bekannt vor, denn einige der Networks sind (schlicht) NGOs wie Human Rights Watch oder das World Economic Forum, aber es gibt auch (wirklich) neue Arten von Akteuren, die erst durch das Web 2.0 ermöglicht werden (Ushahidi, Wikipedia, CrisisCommons, Anonymous ...).
Tapscott benennt - anknüpfend an die Analysen in den beiden oben angesprochenen Büchern - in dem Vortrag die wesentlichen Triebkräfte für die Veränderungen:
- technological change
- net generation
- social revolution (collaborative communities, self-organization, siehe "Macrowikinomics")
- economic revolution (siehe "Wikinomics")
- knowledge networks (Wikipedia, TED ...)
- advocacy networks (avaaz.org, KONY 2012 ...)
- operational & delivery networks (CrisisCommons, KIVA ...)
- policy networks
- watchdog networks (Human Rights Watch, AI ...)
- platforms (SoJo, Ushahidi ...)
- governance networks (ICANN ...)
- global standards networks (W3C ...)
- networked institutions (World Economic Forum ...)
Don Tapscott - How To Solve the World's Problems - SXSW Interactive 2013 from SXSW on Vimeo.
Sonntag, 12. Mai 2013
Netzpolitik, Netzneutralität und Netzgemeinde
Das folgende Interview von "jung & naiv" mit Sascha Lobo vermittelt Einsichten über die Netzpolitik hinaus:
Sonntag, 24. März 2013
Kurzvideo der ADL
Die Anti-Defamation League hat zu ihrem 100-jährigen Bestehen ein schönes Video mit dem Titel "Imagine a world without hate" produziert (naheliegenderweise mit John Lennons "Imagine" unterlegt). Die erste überraschende Erkenntnis: Martin Luther King wäre heute (erst) 84 Jahre alt...
Dienstag, 30. Oktober 2012
Why Democracy Matters
In einem interessanten TEDx Talk im House of Parliament spricht der britische MP Rory Stewart über die Probleme der Demokratie und darüber, warum sie bedeutsam ist und wie sie wieder gestärkt werden könnte:
Sonntag, 9. Oktober 2011
Politikkanal von YouTube
Spätestens im Laufe der Wahlkampagne Obamas 2008 wurde deutlich, welch große Rolle YouTube spielt. Nun hat das Video-Portal einen eigenen Politikkanal eröffnet, um das Rennen um die US-Präsidentschaft(skandidatur) an einer Stelle zu bündeln.
Dalai Lama und Erzbischof Tutu
Desmond Tutu hatte seinen langjährigen Freund, den Dalai Lama, zu seinem 80sten Geburtstag (08.10.2011) eingeladen, aber Südafrika verweigerte dem Gast das nötige Visum, um die Wirtschaftsbeziehungen mit China nicht zu belasten. So traten die beiden dem sozialen Netzwerk Google+ bei und verabredeten sich zu einem Hangout, der als Video dokumentiert ist...
Freitag, 22. Juli 2011
Animationsclips zur politischen Bildung
Filme zu Themen der politischen Bildung sind Mangelware. Umso schöner, dass der Verein e-politik einen neuen Animationsfilm veröffentlicht hat. Der neue Clip aus der Reihe "WissensWerte" führt in das Thema "Menschenrechte" ein. Dabei handelt es sich um den bislang sechsten Animationsclip:
1) Vereinte Nationen / 2) Islamismus / 3) Welthandel / 4) Globalisierung / 5) DDR / 6) Menschenrechte
Die Filme sind durchweg hervorragend gelungen und können auf der WissensWerte-Website oder im YouTube-Kanal des Vereins angesehen werden...
1) Vereinte Nationen / 2) Islamismus / 3) Welthandel / 4) Globalisierung / 5) DDR / 6) Menschenrechte
Die Filme sind durchweg hervorragend gelungen und können auf der WissensWerte-Website oder im YouTube-Kanal des Vereins angesehen werden...
Donnerstag, 16. Juni 2011
Der Film "Netzangriff" zum Thema Cybermobbing
Im Rahmen des Seminars "Politische Bildung und Web 2.0" an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (Seminarleiter: Dr. Ragnar Müller) hat sich die Seminargruppe mit dem Film "Netzangriff" auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind in einem Blog dokumentiert ...mehr
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