Sonntag, 10. Dezember 2017
Digitale Bildung - Der netzpolitische Wahlprogrammvergleich
Kurz vor den Bundestagswahlen im September 2017 liefen die Diskussionen in den Talkshows der Bundesrepublik Deutschland auf Hochtouren und jede Partei gab ihr Bestes, sich in den Medien möglichst gut darzustellen. Dabei kam das Thema "Digitale Bildung" und der Wandel der Bildung im Zeitalter der digitalen Medien immer wieder zur Sprache und die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Parteien betonten immer wieder die Bedeutsamkeit dieses Themas und dass Sie sich diesem nach der Wahl intensiv widmen wöllten.
Netzpolitik.org analysierte kurz vor der Bundestagswahl die Wahlprogramme der einzelnen Parteien hinsichtlich ihrer netzpolitischen Forderungen und widmet sich im 7. Teil ihrer Serie dem Thema "digitale Bildung".
https://netzpolitik.org/2017/der-netzpolitische-wahlprogramm-vergleich-teil-7-digitale-bildung/
Dabei wird herausgestellt, dass auf den ersten Blick eine recht große Einigkeit in Bezug auf dieses Thema herrscht und von allen Parteien ein besseres Lernen mit digitalen Medien in Vorbereitung auf das Leben in der digitalen Gesellschaft versprochen wird. Allerdings wirft netzpolitik.org einen genaueren Blick in die Wahlprogramme und stellt deutliche Unterschiede in den Perspektiven und Lösungsvorschlägen dar. Interessant und anschaulich wird aufgezeigt, welche Parteien wie dem digitalen Wandel im Bildungsbereich begegnen wollen und welche Auswirkungen dies beispielsweise auf die Lehrerbildung, freie Lehrmaterialien aber auch den Bildungsföderalismus haben könnte.
Freitag, 11. Dezember 2009
Google’s Living Stories – Nachrichten einmal anders
Ich hatte ja in einem früheren Posting angekündigt, an dieser Stelle immer wieder einmal über die Veränderung der Medien durch Web 2.0 zu berichten. Heute soll es allerdings nicht um Citizen Journalism oder ähnliches gehen, sondern um einen Versuch Google’s, hochklassigen professionellen Journalismus mit den neuen technischen Möglichkeiten des Web 2.0 zu verbinden. Die Rede ist von Living Stories, einem Projekt, das Google in Kooperation mit der New York Times und der Washington Post vor wenigen Tagen gestartet hat.
Dabei geht es, kurz gesagt, darum, Ihnen hochwertige Inhalte in größeren thematischen Kontexten zu präsentieren und auf diese Weise Zusammenhänge und Hintergründe besser erkennen zu lassen – wie wir alle wissen ein zentrales Ziel politischer Bildung. Sehen Sie sich als aktuelle Beispiele dafür doch einmal die Living Stories zum “The War in Afghanistan” oder “The Politics of Global Warming” an. Präsentiert wird das Ganze im Rahmen einer hochinteraktiven, von Google bereitgestellten Plattform, die Ihnen ganz unterschiedliche Zugänge zu den Themen ermöglicht. Mehr dazu im nachstehend eingebundenen Video.
Zwei konkrete Anwendungsmöglichkeiten für Ihren Unterricht sind mir spontan dazu eingefallen. Einmal lassen sich mit Living Stories sehr viel leichter hochwertige Arbeitsunterlagen erstellen, weil Sie nicht mehr alle möglichen Dokumente, Informationen und Unterlagen an vielen unterschiedlichen Stellen im Web suchen müssen, sondern diese von einem Ort aus für Sie zugänglich sind.
Zum anderen könnte ich mir vorstellen, Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die über ausreichend Englischkenntnisse verfügen, selbst einmal auf dieser Grundlage die eine oder andere kleine Präsentation zusammenzustellen zu lassen.
Abschließend möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, dass es auch kritische Stimmen zu diesem Projekt gibt. Als besonders interessant und nachdenkenswert möchte ich Ihnen deswegen ergänzend den Beitrag von Philipp Lenssen im Google Blogscop’d-Blog empfehlen.
Dienstag, 17. November 2009
Webauftritte für den Unterricht mit Weebly for Education oder Google Sites erstellen
Heute finden Sie im Agora-Wissen-Blog ein längeres Posting mit dem o.g. Titel, das ich Ihnen gerne zur Lektüre empfehlen möchte. Es beschreibt zwei Tools, nämlich Weebly for Education und Google Sites, die es Ihnen wirklich leicht machen, professionelle Websites für Ihren Unterricht – mit allen erforderlichen unterrichtsspezifischen Funktionen und Elementen – zu erstellen.
Viel Spaß bei der Lektüre und viel Erfolg beim Ausprobieren!
Dienstag, 27. Oktober 2009
Zoho Projects
1. Grundlagen
Unterschiedliche Varianten mit unterschiedlichen Preisen
Empfehlung für den Test: Standard-Version zu $ 12,--/Monat/Betreiber. Die anderen Teilnehmer können gratis damit arbeiten.
Es gibt auch eine Gratisversion, mit geringem Speicherplatz und ohne Dokumentenverwaltung
Unterschied zu moodle, das gratis angeboten wird.
Anlegen des Accounts
User müssen manuell eingegeben werden, können nicht über xls-Tabellen eingelesen werden.
Anlegen eines Projektes
Einstellungen: Layout, Passwort, Fotos hochladen
2. Einrichtung eines Online-Kurses (Blended learning-Veranstaltung)
a) Einladung der Teilnehmer über E-Mail-Adresse, Rollenverteilung festlegen (im Regelfall employee = Angestellter)
b) Hinzufügen von Meilensteinen (Name und Zeitraum)
Für den speziellen Meilenstein werden Aufgaben verteilt und an die zuständigen Leute verteilt. Macht Sinn für die Koodination mehrerer Personen.
c) Planung von Treffen
Angabe des Termins und der Eingeladenen. Der Termin wird automatisch in den Kalender aufgenommen und jeder Eingeladene erhält einen Tag vorher nochmals eine Erinnerung.
d) Dokumente
Es können Ordner erstellt werden, Schlagworte vergeben werden um die Suche zu erleichtern. Verzahnung zwischen Zoho Projects und anderen Zoho Programmen. Es können Dokumente direkt aus der Dokumentenverwaltung geöffnet und erstellt werden. Im moodle werden die Dokumente auf dem lokalen Gerät gespeichert und hochgeladen.
e) Zeiterfassung
Festhalten der von jedem Teilnehmer für das Projekt aufgewendeten Zeit nach Aufgaben geordnet. Es kann dann auch ein Gesamtüberblick erstellt werden.
f) Forum
Das Erstellen von Beiträgen (Posts) mit Anhang von Dateien, Bildern und dem Einbetten von Videos etc. ist hier möglich. Durch Klick können die Teilnehmer mittels Mail über einen neuen Beitrag informiert werden. Am Ende ist hier die komplette Korrespondenz zu einem Projekt sichtbar. Damit hat jeder immer den kompletten Überblick. Es dürfen aber dann keine separaten Mails gesandt werden.
3. Praktische Anwendung
4. Anwendung
Bei Moodle muss ein Zugang geschaffen werden, der meist nur über einen Administrator möglich ist. Es muss gewartet werden, upgedated werden. Allerdings gibt es Programme, mit denen Übungen etc. erstellt werden können, die offline erarbeitet werden.
Zoho Projects wird zentral gewartet, Einsatz nicht nur für den Schulbereich, für virtuelle Entscheidungsfindung.