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Dienstag, 1. Mai 2018
Manipulation mit gekauften Fans bei Facebook
Ingrid Brodnig zeigt in ihrem Buch "Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren", wie einfach es zwischenzeitlich ist, sich (scheinbare) Popularität bei Facebook zu kaufen. Wie sie ihrer Goldfisch-Seite bei Facebook zu Sichtbarkeit verhalf, erzählt sie in einem lesenswerten Spiegel-Artikel: "Wie ich mir 2000 Facebook-Fans kaufte"...
Donnerstag, 7. Dezember 2017
Wie erkennt man eigentlich Fake News?
Immer wieder hört man von Fake News und dass sie eine Gefahr darstellen. Doch wie erkennt man eigentlich Fake News und was unterscheidet sie von sachlichen Nachrichten?
Hierzu hat Neue Wege des Lernens e.V. eine App entwickelt, die es Schülerinnen und Schülern ermöglicht genau das herauszufinden: die Fake News Check App. "Die massenhafte Verbreitung von Fake News führt dazu, dass die Unsicherheit und das Misstrauen gegenüber Nachrichten und gegenüber journalistischen Medien im Besonderen wachsen", so Neue Wege des Lernens e.V. in ihrer App-Beschreibung. Wie will die App dies nun ändern können?
Hierzu hat Neue Wege des Lernens e.V. eine App entwickelt, die es Schülerinnen und Schülern ermöglicht genau das herauszufinden: die Fake News Check App. "Die massenhafte Verbreitung von Fake News führt dazu, dass die Unsicherheit und das Misstrauen gegenüber Nachrichten und gegenüber journalistischen Medien im Besonderen wachsen", so Neue Wege des Lernens e.V. in ihrer App-Beschreibung. Wie will die App dies nun ändern können?
Im Grunde ist sie aufgebaut wie ein Fragenkatalog mit 19 Fragen, durch den man sich durchklickt und möglichst versucht zu beantworten. Die App wertet dann mit Ampelfarben aus, ob der untersuchte Artikel tendenziell als Fake News (rot) einzuordnen ist oder nicht (grün). Jede Frage ist auf einer "Karte" geschrieben deren "Rückseite" man auch lesen kann. Wenn man die Karte zu einer Frage umdreht, kann man genauere Informationen darüber erhalten, wie man diese beantworten kann. Dabei wird kurz allgemein beschrieben, warum diese Frage wichtig ist, und auf was man bei diesem Kriterium achten sollte, um seriöse von unseriösen Nachrichten unterscheiden zu können. Auch ist ein Glossar integriert, wo alle wichtigen Begriffe, vor allem aus den Erklärungen von der Rückseite einer Karte, zusammengefasst und kurz definiert sind.
Vom Aufbau her, ist die App daher sehr übersichtlich gestaltet und leicht zu handhaben. Schülerinnen und Schüler haben mit der Fake News Check App die Möglichkeit Artikel auf Sachlichkeit und Seriösität zu prüfen, und zwar anhand einer Anleitung, die sie Schritt für Schritt durch die Kriterien führt, auf die man bei der Bewertung achten sollte. Wichtig zu beachten ist hierbei allerdings, dass die Bewertung der App als Vorschlag bzw. Empfehlung zu sehen ist und keine definitive Aussage über den untersuchten Artikel darstellt. Die Schülerinnen und Schüler sollten hier lediglich angeregt werden selbst nachzudenken und das Einschätzen von Artikeln zu üben.
Die App ist kostenlos und auf Google Play, sowie im Apple Store erhältlich. Für mehr Informationen zu diesem Projekt, kann man sich auf der Homepage von Neue Wege des Lernens e.V. informieren. Aber es lohnt sich durchaus sich die anderen Projekte auch anzuschauen und auf der Homepage herumzustöbern, da man auf interessante Inhalte wie das Padagogy Rad stoßen kann.
Sonntag, 16. Juli 2017
Beeinflussung der Meinungsbildung, Fake News, Social Bots: WER gefährdet die Demokratie?
Fake News sind
so alt wie die Medien selbst. Die Veränderung der Medienlandschaft und die
große Beliebtheit sozialer Netzwerke erlauben heute jedoch neue Methoden der
gezielten Manipulation von Nachrichten und Meinungen. Das Online-Profiling ist
heute, dank der technischen Entwicklungen, so effizient und beliebt wie nie -
Personalisierte Werbung wird zu politischem Direktmarketing.
Die journalistischen Medien, die in einer Demokratie die Aufgabe haben, objektive Information für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stellen, werden von den neuen Medien und zahllosen neuen Akteuren zur Seite gedrängt. Deren Qualität und Verbreitung ist jedoch nicht an Standards gebunden – meist zählen nur die Reichweite und das gewählte Agenda-Setting.
Mit einem Blick auf das Buch „Der (des)informierte Bürger im Netz“ von Wolfgang Schweiger und weiteren Beobachtungen aus Forschung und Wissenschaft soll ein Nachdenken über die Frage, ob Fake-News, Social Bots & Co eine Gefahr für die Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger sind, angeregt werden. Außerdem soll anhand von zwei aktuellen Beispielen gezeigt werden, welche Organisationen die kritisierten Methoden wie Social Bots oder die gezielte Manipulation journalistischer Medien anwenden.
Die journalistischen Medien, die in einer Demokratie die Aufgabe haben, objektive Information für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stellen, werden von den neuen Medien und zahllosen neuen Akteuren zur Seite gedrängt. Deren Qualität und Verbreitung ist jedoch nicht an Standards gebunden – meist zählen nur die Reichweite und das gewählte Agenda-Setting.
Mit einem Blick auf das Buch „Der (des)informierte Bürger im Netz“ von Wolfgang Schweiger und weiteren Beobachtungen aus Forschung und Wissenschaft soll ein Nachdenken über die Frage, ob Fake-News, Social Bots & Co eine Gefahr für die Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger sind, angeregt werden. Außerdem soll anhand von zwei aktuellen Beispielen gezeigt werden, welche Organisationen die kritisierten Methoden wie Social Bots oder die gezielte Manipulation journalistischer Medien anwenden.
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