Mittwoch, 14. Juni 2017

Interview zu Partizipation 2.0

Beate Meinl-Reisinger ist Vorsitzende der Partei NEOS (Das Neue Österreich und Liberales Forum) und wird interviewt über das Thema Partizipation 2.0 und ihre Partei. NEOS ist eine Partei, die sich selbst als Bewegung der Mitte des Volkes sieht. Sie wollen das Volk durch eine direkte Demokratie mehr einbeziehen und somit Österreich politisch gesehen wieder vereinigen. Weiterhin konzentrieren sie sich größtenteils auf die Bildungspolitik, wo sie Gesamtschulen befürworten und diese in Österreich gerne vermehrt einbringen wollen. NEOS ist eine Partei, die sich auf die Jugend bzw. die nächste Generation konzentriert und dieser gerne mehr Gewicht in der Politik verleihen möchte.

Meinl-Reisinger meint zum Thema Partizipation 2.0, dass man mithilfe der heutigen Technologie die Menschen wieder dafür engagieren kann, sich für Politik mehr einzusetzen und mehr Interesse zu zeigen. Sie möchte damit die sinkenden Wählerzahlen wieder in die Höhe treiben. Sie ist zwar der Meinung, dass die „face to face“-Beziehung zum Bürger bei einer Wahl immer noch das wichtigste sei, aber man benötigt heutzutage auch ein gewisses Engagement im Bereich Soziale Netzwerke.

Der Einsatz von Twitter, Facebook und Co. ist heutzutage nicht mehr wegzudenken, und NEOS benutzt die Seiten gerne für Umfragen über Bildungspolitik etc. Durch Open Source-Programme konnten sie die Meinungen auswerten und auf den größten Teil der Fragen antworten und fördern dadurch das sogenannte „Liquid Feedback“.

Twitter- und Facebook-Konten sollten jedoch nicht von Angestellten geführt werden, sondern von den Politikern selbst, laut Meinl-Reisinger. All diese Teilnahme durch Soziale Netzwerke und das Potenzial auf weitere Nutzung solcher Medien könnten zu einer neuen Form der Demokratie leiten, der sogenannten „eDemocracy“.

Das Video finden man hier, mehr Informationen zu NEOS gibt es bei Wikipedia...

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